Jacques Thibaud Streichtrio

Foto: Neda Navaee

Das Jacques Thibaud Streichtrio formierte sich 1994 an der Hochschule der Künste Berlin (heute: Universität der Künste). Zu Beginn seiner Laufbahn verband das Ensemble eine enge Zusammenarbeit mit Laszlo Varga (Solocellist der New Yorker Philharmoniker, Cellist im Borodin Trio) und mit dem Pianisten Gyorgy Sebok. Beide Musiker hatten bei Leo Weiner studiert, der noch zusammen mit Bartok Kompositionsschüler bei Koessler war. Entscheidende künstlerische Impulse erhielten die Musiker später auch von Adolphe Mandeau und Markus Nyikos, der für ein Jahr dem Jacques Thibaud Streichtrio als Cellist angehörte. Heute spielt das Trio in der Besetzung Burkhard Maiss (Geige), Hannah Strijbos (Viola) und Bogdan Jianu (Violoncello).

Seit nunmehr 20 Jahren überzeugt das Jacques Thibaud Streichtrio Publikum und Kritiker durch seinen musikalischen Charme, seine jungendliche Ausgelassenheit und seine große Virtuosität. Regelmäßig tourt das Ensemble in Europa, Japan und Nordamerika. Die Musiker traten in der Wigmore Hall in London auf, tourten durch Deutschland und durch die Großstädte Japans und folgten Einladungen zu zahlreichen renommierten Festivals in Europa wie dem Musica Mundi Festival in Belgien, Gidon Kremers Echternach Festival in Luxemburg und dem Roskilde Schubert Festival in Dänemark.

Ein Schwerpunkt der Konzerttätigkeit des Trios liegt in Nordamerika, wo das Ensemble während seiner Laufbahn an hunderten verschiedenen Konzertstätten auftraten, darunter die Alice Tully Hall und die National Gallery in Washington DC, die Stanford University, das Caramoor Festival, das Cleveland Museum of Art, Städte wie Boston, Los Angeles, Chicago, Pittsburgh, San Francisco, San Diego, Milwaukee, Houston, Dallas, San Antonio, Memphis, Indianapolis, Phoenix, Tucson, Salt Lake City und Honolulu. Als Ensemble-in-Residence beim Florida International Festival 2001 besuchten über 2000 Menschen ihr Abschlusskonzert. Darüber hinaus war das Trio ebenfalls als Ensemble-in-Residence bei zahlreichen anderen Institutionen tätig, die Bandbreite reicht von Konservatorien über Sommerkurse bis hin zu Indianer Reservaten in Arizona.

Neben Kammermusikkonzerten tritt das Jacques Thibaud Streichtrio auch als Solo-Trio mit Orchester auf, meist mit Mozarts unvollendeter Sinfonia Concertante für Violin, Viola, Violoncello und Orchester.
Als Namenspatron hat das Trio den französischen Geiger Jacques Thibaud gewählt, der neben seiner solistischen Karriere als Kammermusiker Weltruhm genoss. Die Aufnahmen, die von Jacques Thibaud existieren, waren für das Thibaud Trio immer eine Quelle der Inspiration, besonders was Ursprünglichkeit und Lebendigkeit des Musizierens betrifft.

"There is nothing that is so enjoyable for the true artist as ensemble-playing with his peers. Solo playing seems quite unimportant beside it." (J. Thibaud).

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