Maximov, Viktor

Foto: Ernst Tellmann

Viktor Maximov wurde im Nord-Ural, fast am Polarkreis, geboren. Dreizehnjährig begegnete er dem Gypsy-Guitarero Jaime de Montoya, der in ihm die Liebe zur Gitarre weckte und den ersten prägenden Unterricht gab.

In Sankt Petersburg studierte Viktor Konzertgitarre und gab schon bald erste Solokonzerte, denen Tourneen durch alle Republiken der ehemaligen Sowjetunion folgten. Er wurde Preisträger vieler internationaler Wettbewerbe und Festivals für Klassische Gitarre und gab u. a. Solokonzerte in der Philharmonie Vitebsk und Sankt Petersburg. Er studierte weiter an der Universität der Künste in Berlin und erhielt 2002 sein Diplom im Fach „Klassische Gitarre“. 

Im traumhaften Palais Yussupov in Sankt Petersburg gab Viktor 1993 das Benefiz-Solokonzert „Zauberklang der Gitarre“. Dieser Zauberklang – keineswegs immer im Sinne von klassisch schön und wohlgefällig – bestimmt bis heute sein kompositorisches, interpretatorisches, improvisatorisches Wirken. Inspiration geben ihm Komponisten wie Johann Sebastian Bach und Musiker wie Paco de Lucia, Swjatoslav Richter und Carlo Domeniconi.

Pepe Romero nannte bei einer Begegnung die Tongebung von Viktor Maximov „...außerordentlich, unvergleichlich...“ Die ständige Gradwanderung ist es, die Viktor Maximows Gitarrespiel ausmacht - und in seinem unvergleichlichen Ton schwingt die Seele mit.

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